Kursinfos

für Anfänger und Fortgeschrittene

Wenn du schon einen passablen Grundgehorsam (BH Prüfung oder Verkehrsteil) hast, minimum 12 Monate alt bist und Freude an der Bewegung hast, dann bist du hier richtig!(Teilnahme nur mit Tierärtzlicher Bestätigung (schriftlich), dass der Hund gesundheitlich für Agility geeignet ist.) Das Wichtigste beim Agility sind der Spaß und die sportliche Aktivität. Daher muss ich gesund sein und darf keine Schädigung des Bewegungsapparates aufweisen, denn ich möchte nicht überfordert werden. Sinnvoll wäre, wenn ich mich davor noch von meinem Tierarzt durchchecken lasse.

 Ich laufe frei (ohne Haldsband und Leine) durch einen Hindernisparcours und darf von meinem Menschen während des Laufens nicht berührt werden. Mein Mensch gibt mir ausschließlich über Hörzeichen (Stimme) und mit seiner Körpersprache Kommandos. Die Hindernisse im Parcours sind nummeriert und genau in dieser Reihenfolge schnellstmöglich und fehlerfrei zu absolvieren. In jeder Prüfung wird der Parcours anders aufgebaut. Das Absolvieren des Parcours setzt ein hohes Maß an Geschick bei mir und meinem Menschen voraus. Jeder beobachtet den anderen und beachtet winzige Hinweise seines Sportpartners. Dieses Zusammenspiel wirkt sich auf unsere gesamte Mensch-Hund-Beziehung aus und beeinflusst diese positiv. „Agility is fun!“

Der Breitensport bietet ein abwechslungsreiches und sportlich herausforderndes Training für Mensch und Hund. In den letzten Jahren gewann der Breitensport immer mehr Freunde und hat dadurch einen stetigen Aufschwung vollzogen. Er bietet allen Menschen unabhängig von ihrem Alter und Geschlecht die Möglichkeit, sich gemeinsam mit dem Hund körperlich und sportlich zu betätigen. Durch die Einteilung in verschiedenen Altersgruppen erfolgt ein direkter sportlicher Vergleich mit annähernd gleichaltrigen Hundeführern. Damit ist Breitensport auch ein idealer Familienhundesport. Im Vordergrund steht immer der Spaß und die Freude, sowie die Bildung eines harmonischen Teams von Hund und Hundeführer. Hierbei werden konsequent die natürlichen Triebanlagen des Hundes ausgenutzt bzw. eingesetzt. Diese Hundesportart ist also für viele Menschen ein willkommener und auch geeigneter Anlass, seinen vierbeinigen Freund richtig kennenzulernen. Hier spielt es keine Rolle, ob es sich um einen “Superrassehund” (gleich welcher Rasse auch immer) oder um einen sogenannten ”Mischling” handelt. Er setzt sich aus vier Disziplinen zusammen: Unterordnung, Hürdenlauf, Slalom und Hindernisbahn. Wobei beim Hürdenlauf und Slalom auch der Hundeführer über die Hürden und durch die, ähnlich einem Riesentorlauf, gesteckten Stangen laufen muss. Unterordnung: Trainiert werden Leinenführigkeit und Freifolge mit exakten Winkeln, Ablegen, Absetzen und Heranrufen. Hürdenlauf: Du überspringst mit deinem Hund auf einer Laufstrecke von 50 Metern drei, hintereinander aufgestellte und 2 Meter breite Hürden. Die Höhe der Hürden richtet sich nach der Hundegröße. Slalom: Du läufst mit deinem Hund einen mit Stangen abgesteckten „Zickzackkurs“, der aus einem Start- und einem Zieltor und 5 weiteren Toren besteht. Die Laufstrecke misst 75 Meter. Hindernisbahn: Du absolvierst mit deinem Hund eine Laufstrecke von 75 Metern, bei der zwischen Start und Ziel vom Hund acht verschiedene Hindernisse zu überqueren sind, während du unmittelbar parallel zur Hindernisbahn mitläufst. Bei dieser Sportart wird auch die Laufzeit des Hundeführers gemessen. Der Erste, egal ob Hund oder Hundeführer, der durch die Startlichtschranke läuft startet die Zeit. Am Ende der Strecke wird die Zeit vom letzten Partner des Teams (Hund oder Hundeführer), welcher durch die Ziellichtschranke läuft, angehalten. Der mit 2015 hinzu gekommene CSC Lauf und Shorty werden in zwei hintereinander gezeigten Läufen durchgeführt und als Mannschaftsbewerb gewertet. Hier gewinnt das Team mit der schnellsten Laufzeit und den wenigsten Fehlerpunkten auf der Laufstrecke. Vorraussetzungen:
  • führiger Hund ohne Leine
  • körperliche Fitness von Mensch und Hund

Um den Hund adäquat auszulasten, ist Gassi gehen manchmal einfach nicht genug.
  • Discdogging (Frisbee spielen mit dem Hund) und
  • Trickdogging (dem Hund kleine Tricks beizubringen)
... lockern die tägliche Beschäftigung mit dem Hund auf und macht das alltägliche Training zum Spiel.
Discdogging und Trickdogging lassen sich optimal verbinden, so wird der Hund geistig und körperlich ausgelastet und Herrchen/Frauchen und Vierbeiner haben auch noch Spaß dabei. Ob klein, ob groß, jung oder alt, Neuling oder Fortgeschrittener da ist für jeden etwas dabei und wir passen das Training individuell auf Sie und Ihren Liebling an... Die Trainer, Sabine und Marilisa, haben schon jahrelange Erfahrung im Bereich Discdogging als Mitgleider der Chuckin'Chillers und freuen sich darauf neugierige Hundehalter und motivierte Hunde bald in ihrem Kurs kennen zu lernen und in entspannter Atmosphere die Frisbees fliegen zu lassen.

Wir Hunde "sehen" und "fühlen" mit der Nase.
Unsere Riechfähigkeit ist etwa eine Million mal besser ausgeprägt als die des Menschen. Ähnlich wie ihr ein visuelles Gedächtnis besitzt, haben wir Hunde ein solches für Gerüche, eine Art Duftdatenbank, die auch für ihr Orientierungsvermögen von großer Wichtigkeit ist. Diese naturgegebene Fähigkeit nutzen unsere Menschen im Fährtenkurs um uns "Schnüffler" dazu zu bewegen, nicht der geraden interessantesten Spur (Wild) hinterher zu laufen, sondern der für uns gelegten Fährte zu folgen. Mein Hundeführer oder der Fährtenleger schreitet eine Strecke ab und verletzt dabei durch sein Eigengewicht die Bodenkruste (Pflanzen, Mikroorganismen), wodurch es zur Freisetzung von Duftstoffen kommt. An bestimmten Stellen legt er dabei einen "Gegenstand" (bodenfarbiges Stoffstück) ab. Der so gelegten Fährte soll ich selbstständig, an der durchhängenden 10m langen Fährtenleine vorangehend, folgen und dabei die abgelegten Gegenstände finden und bringen bzw. verweisen. Je nach Ausbildungsgrad hat die Fährte die Form einer einfachen Geraden, bis hin zur 2000 Schritte langen mehrfach gewinkelten Spur. Den Abschluss der Arbeit bildet das "Identifizieren", bei dem ich aus bis zu fünf "Gegenständen" jene meines Hundeführers herausfinden muss. Die Fährtenausbildung bereitet uns viel Spaß, verlangt aber auch ein hohes Maß an Konzentration ab. Nicht selten bin ich nach Ausarbeiten einer Fährte hundemüde. Schlechtes Wetter und der damit verbundene Schmutz schrecken uns nicht ab.

Diese Trainingszeit kannst du nach eigenem Belieben mit deinem Liebling verbringen. Egal ob du das Fußgehen, die Grundstellung oder Aufmerksamkeitsübungen machen möchtest, komm vorbei und arbeite gemeinsam mit deinem Hund an euren Schwächen! Wir haben einen Zeitraum geschaffen, in dem jedes Team selbstständig trainieren kann. Gemeinsam teilen sich alle Teams den Platz, können aber in den unterschiedlichsten Leistungsklassen nebeneinander und unabhängig voneinander trainieren. Dabei ist es zum Beispiel möglich von anderen Teams zu lernen, unter Ablenkung gut bekannte Übungen durchzuführen oder sich gegenseitig auf die Finger zu schauen. Es ist immer jemand vom Trainerteam anwesend, soll aber nicht die Gruppe leiten und auch keine Übungen kontrollieren. Der Trainer ist lediglich für Fragen oder, wenn erwünscht, zum Hilfestellungen geben da – die Hund & Du Trainingsstunde ist KEINE geführte Übungsstunde. Bezahlung: 10er Block: 50€ Einzelne Stunden: 7€ keine Voranmeldung nötig, 10er Block muss nicht wöchentlich eingelöst werden.

Für wen ist TrickDog geeignet? Im Prinzip für alle Hunderassen in jedem Alter! Voraussetzungen:
  • Ein gewisser Grundgehorsam wäre von Vorteil. Je nach Alter sollte der Hund schon ein wenig Unterordnung verstehen. Zum Beispiel Sitz und Platz und auch sich vom Hund entfernen können.
  • Eine „Bindung“ zwischen Mensch-Hund Gespann sollte vorhanden sein, da Tricksen ein gewisses Maß an Vertrauen von beiden Seiten beinhaltet. Eine Voraussetzung die eigentlich jeder schon hat.
  • Spaß an der Arbeit mit dem Hund haben und ganz wichtig ist Zeit und Geduld! Es ist kein Meister vom Himmel gefallen und beim Hundetraining arbeiten wir im Lerntempo des Hundes!
  • Von Vorteil wäre auch, wenn Sie und ihr Hund Clickern. Sprich mit einem Clicker arbeiten.
Ziele: Ziel ist es Spaß zu haben beim Trainieren und gemeinsame Zeit zu verbringen und natürlich wird ganz nebenbei der Hund super ausgelastet.
Wichtig: Bei Krankheiten wie z.B. Wirbelsäulenproblemen ist Achtung geboten!!! Denn damit muss man Vorsichtig sein. Unbedingt die Trainer darauf hinweisen, wenn ihr Hund Probleme hat. Wir wollen nicht mit Schmerzen arbeiten oder gar noch was verschlimmern.
Mitzubringen ist:
  • Spaß und Freude.
  • Leckerie – am besten etwas weiches, hier haben sich kleine Käsestangen bewertet
  • Ein Spielzeug – am besten etwas längliches, z.B. Ein Zerrspielzeug (KEINE Bälle!)
  • Eine kleine Decke, wo der Hund sich drauflegen kann (Ruhezone)
  • Einen Clicker – denn optimaler Weise Arbeiten wir mit Clicker (natürlich geht es auch ohne)
  • Diverse Requisiten werden dann im Kurs besprochen, da wir eher individuell Arbeiten. Aber viel Fantasie ist auf jeden Fall gefragt.

Wenn du zwischen 5 und 12 Monate alt bist und dein plüschiges Fell die ersten Pickel verdeckt, dann bist du hier richtig. Du übst auch schon fleißig das Pinkeln auf 3 Beinen ohne Umzufallen und du weißt schon was ein Mädchen ist oder umgekehrt. Ab dem 6. Lebensmonat tritt die Geschlechtsreife ein. (Rassespezifische Unterschiede verändern den Zeitpunkt.) Damit bin ich offiziell in der "pupertären Pickelphase", in der ich verschiedenste Entwicklungen durchmache. Meine Freundin beispielsweise, die bislang eine scheue Hundedame war, wird gerae zum absoluten Rabaukennasenbären und ich der robuste Rüde fürchte mich plötzlich vor Dingen, die mir zuvor nie Angst einflößten. Außerdem habe ich die emsig erarbeiteten Erziehungsmaßnahmen über Nacht vergessen und ich toppe das Ganze noch mit absolut rüpelhaften Verhalten jüngeren Hunden gegenüber, währenddessen ich anderen mit fast schon überzogener Unterwürfigkeit begegne. Die gute Nachricht ist: es geht vorbei! Die schlechte: ohne Arbeitseinsatz und der viel gepredigten Konsequenz geht es nicht! Aber ich bin gerade in einer sehr sensiblen Phase und Erlerntes sowie die Bindung zu meinem Menschen müssen vertieft und so manche "Uneinigkeit" souverän zwischen ihm und mir ausgefochten werden. Und das heißt: Grenzen setzen ohne Gewalt anzuwenden oder unnötig grob zu werden, auch wenn das Nervenkostüm meines Menschen in dieser Zeit auf die Probe gestellt wird. Doch die TrainerInnen haben das robustere Kostüm an und stehen in 11 Einheiten mit Rat und Tat zur Seite.

Wenn du bereits ein Hund bist, der mitten im Leben steht und mindestens 10 Monate alt bist - dann gehörst du schon in diesen Kurs - quasi bist du dann ein Oberstufen Schüler. Im Basickurs lerne ich Fußgehen mit und ohne Leine, Durchgehen einer Menschengruppe, Sitzübungen und Ablegen in Verbindung mit Herankommen. Damit es spannender wird werden Wendungen, Tempowechsel und Anhalten eingefügt. Außerdem muss ich während andere Mensch/Hund-Teams ihren Unterordnungsteil absolvieren, unangeleint in einer Entfernung von 20 Schritten zu meinem Hundeführer abliegen, also eine Ablage unter Ablenkung zeigen. Zusätzlich gibt es einen Verkehrsteil, wo ich vorbereitet werde, dass ich mich nicht aufregen muss, wenn ein Auto vorbeifährt, ein Jogger und Radfahrer vorbeibeisaust und sogar ein fremder Hund vor meiner Nase vorbeitanzt.

Diesen Kurs kannst du erst besuchen wenn du den Basic-Kurs bei uns besucht hast und schon Grundlagen in der Unterordnung hast. Wenn ich nach bestandener Vorprüfung die BH-Prüfung erfolgreich bestehe, mache ich meinem Menschen eine große Freude, weil er für mich dann nur mehr die Hälfte der vorgeschriebenen Hundesteuer mein ganzes Leben lang bezahlen müssen. Ich darf dann weiterstudieren und die nächsten Schwierigkeitsstufen der Unterordnung (BGH1, BGH2, BGH3) absolvieren. Außerdem darf ich mit dieser BH-Prüfung an weiteren Kursen wie Agility, Discdogging, BH-Training, Therapiehundeausbildung, etc. ... teilnehmen.

Langsam zähle ich zur Kategorie der "Streber", denn mir macht die Arbeit mit meinem Menschen richtig Spaß. Nun habe ich mittelerweile schon einige Prüfungen geschafft, wie meine "Matura" sprich BH Prüfung mit Verkehrsteil und ein abgeschlossenes "Diplom" in BGH1. Doch reizen mich noch die unendlichen Weiten der Unterordnung wie das Voransenden mit Ablegen in Entfernung, das Apportieren eines Bringholzes und natürlich eine perfekte Freifolge. Auch wenn ich nicht der Leistungstyp bin, sondern nur Spaß an der Arbeit mit meinem Menschen haben möchte, ist dieser Kurs in 10 Einheiten eine gute Alternative zu den weiterführenden Schwierigkeitsstufen wie BGH2 und BGH3. Hier kann ich auch ohne Zeit- und Leistungsdruck (Abschluss ohne Prüfung) mittrainieren. Wir werden auch alternative Trainingsmethoden ausprobieren, in die Hundesportart Agility und Discdogging hineinschnuppern, Stadtspaziergänge mit der Hundegang veranstalten um sportlich aktiv zu bleiben.

für kleine Welterkunder
Wenn du zwischen 10 Wochen und maximal 5 Monate alt bist, dann bist du bei uns genau richtig. Hier ist es egal ob du lange Ohren, eine kurze Nase, tollpatschige zu große Pfoten hast, oder du bei jeder Gelegenheit oder Verlegenheit Pipi machen musst - wir schaffen das!!! Du hast dich bei deiner neuen Menschenfamilie bereits eingelebt und weißt zumindest im Ansatz wer dein Dosenöffner ist. In meiner Welpenzeit läuft neben der grundlegenden körperlichen Entwicklung vor allem die charakterliche Entwicklung ab. Die wichtigste Phase der Hundeerziehung findet somit bereits im Kindergarten statt. "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimma mehr!" Im Welpenkurs lernt mein Mensch den artgerechten Umgang mit mir und vor allem wie er es richtig umsetzt und positiv vermittelt. Mein Mensch lernt ein Basiswissen über Hundeverhalten und Körpersprache. Eigentlich muss mein Mensch die Schulbank drücken - aber das verraten wir ihm nicht ;-) Ich lerne wie ich mich anderen Hunden und Menschen gegenüber richtig zu verhalten habe und lerne verschiedene Umweltreize kennen (dazu gehören unter anderem verschiedene Arten von Lärm, Menschen aller Altersgruppen, Radfahrer, Jogger, das Element Wasser, Überwinden kleinerer Hindernisse, Ruhegeben, verschiedene visuelle Reize und am Lustigsten ist das kunterbunte Bällebad und der Reifen). In diesen 10 Einheiten bekomme ich gar nicht mit, dass ich spielerisch die Grundbegriffe der Hundeerziehung (beispielsweise das Herankommen auf Rufen, Leinenführigkeit, „Sitz“, „Platz“) erlerne und zu einem alltagstauglichen Familienhund heranwachse. Wir sind Mitglied bei der Fressnapf Welpenschule.